head02 01„TrailrLogoHessenForstules für den Kaufunger Wald“

( nach den DIMB Trailrules )

 

 

 

Der mehr als 5.000 ha große hessische Teil des Kaufunger Waldes steht gleichermaßen für nachhaltige Forstnutzung, für Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität und für Erholung im Wald. Die ausgedehnte Waldlandschaft bietet mit einem vielfältigen Wegenetz auch und gerade den Fahrradfahrern und Moutainbikern viele Möglichkeiten der Erholung und der Sportausübung. Die Beachtung dieser „Trailrules für den Kaufunger Wald“, die in allem Kernpunkten den DIMB Trailrules entsprechen, führt zu umwelt- und sozialverträglichem Mountainbiken und hilft, weitere pauschale Einschränkungen unserer Sportart zu vermeiden.

1. Fahre nur auf Wegen und Pfaden!

Fahre nie durch Waldbestände, du schädigst sonst die Natur! Respektiere lokale Wegesperrungen! Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Beachte daher die Ausschilderung von Naturschutzgebieten, Naturwaldreservaten und Wildruhezonen. Die Art und Weise in der du fährst bestimmt das zukünftige Handeln der Behörden und Verwaltungen.

2. Hinterlasse keine Spuren!

Bremse nicht mit blockierenden Rädern! (Ausnahme in Notsituationen) Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stelle deine Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise.

3. Halte dein Mountainbike unter Kontrolle!

Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Wanderer, andere Biker oder Hindernisse auftauchen. Im Wald musst du mit heruntergefallenen Ästen auf den Wegen rechnen. Du musst immer in Sichtweite anhalten können! Zu deiner eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen.

4. Respektiere andere Naturnutzer!

Kündige deine Vorbeifahrt frühzeitig an. Erschrecke keine anderen Wegenutzer! Vermindere deine Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halte an. Bedenke, dass andere Wegenutzer dich zu spät wahrnehmen können. Fahre, wenn möglich, nur in kleinen Gruppen!

5. Nimm Rücksicht auf Tiere!

Tiere in Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme! Schließe Weidezäune und Gatter, nachdem du sie passiert hast. Verlasse rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.

6. Plane im Voraus!

Beginne deine Tour möglichst direkt vor deiner Haustüre. Prüfe deine Ausrüstung, schätze deine Fähigkeiten richtig ein und wähle die Gegend, in der du fahren willst, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder eine Panne kann deine Tour deutlich verlängern. Sei auch für unvorhersehbare Situationen gerüstet: denke an Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Trage eine Sicherheitsausrüstung! Ein Helm kann schützen, ist aber keine Lebensversicherung.

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